Das Mädchen vom Moorhof

Das Mädchen vom Moorhof

HeimatdramaDeutschland  

Schweden, gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Der reiche Gutsbesitzer Martinsson verführt die junge, unerfahrene Magd Helga. Als sie von ihm schwanger wird, bricht er sein Wort und verleugnet die Vaterschaft. Helga zitiert den Gutsherrn vor Gericht, doch als Martinsson bereit ist, einen Eid auf seine Unschuld zu schwören, zieht sie die Klage zurück. Helga gilt nun als Flittchen und findet keine Anstellung mehr. Allein die Erlandssons glauben an Helgas Aufrichtigkeit und stellen sie als Hausmädchen ein. Sie verliebt sich in deren Sohn Gudmund, der bereits verlobt ist. Als Martinsson erstochen wird, fällt der Verdacht auf Gudmund. Helga aber kann seine Unschuld beweisen. Schweden, 1882. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Helga Nilsson tritt als Magd in die Dienste des wohlhabenden Per Eric Martinsson. Von seiner kränkelnden Frau Aina enttäuscht, macht der charmante Gutsbesitzer dem unerfahrenen Mädchen Versprechungen, um sie zu verführen. Doch als sie von ihm schwanger wird, verleugnet er das Kind. Aus Angst um seinen guten Ruf schreckt Martinsson nicht davor zurück, selbst vor Gericht seine Unschuld zu beschwören. Helga will nicht, dass er um ihretwillen meineidig wird, und zieht ihre Klage zurück. Die Verzweifelte gilt nun als Flittchen und unternimmt einen Selbstmordversuch. Doch sie wird gerettet und erhält eine Anstellung als Hausmädchen auf dem Hof des aufrichtigen Bauern Gudmund Erlandsson, der sie für unschuldig hält und insgeheim bewundert. Doch Gudmund ist verlobt mit der kühl-berechnenden Hildur, die in Helga eine unliebsame Konkurrentin erblickt. Hildurs Vater, ein einflussreicher Amtmann, zwingt den künftigen Schwiegersohn dazu, Helga aufgrund ihres zweifelhaften Rufs wieder zu entlassen. In der Nacht vor der Hochzeit gerät Gudmund betrunken in eine Schlägerei mit Per Martinsson, der am nächsten Morgen tot aufgefunden wird. Der Verdacht fällt auf Gudmund, worauf Hildur die Verlobung löst. Allein Helga weiß, dass Gudmund unschuldig ist. Und sie kann es auch beweisen.

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