Das digitale Ich - unser Zwilling im Netz

Das digitale Ich - unser Zwilling im Netz

Leben heißt heutzutage Daten zu produzieren und Spuren im Netz zu hinterlassen. Manche Daten gibt man bewusst von sich preis, andere dagegen unbewusst. Einen bewussten 'digitalen Zwilling' erstellt man zum Beispiel auf Facebook, bei Instagram oder anderen sozialen Netzwerken sowie bei Job-Portalen. Das 'digitale Ich' weicht dabei nicht selten vom 'Original' ab: Im Netz kann jeder das Traumbild der eigenen Person erschaffen, ohne dass es zwangsläufig auffällt.
Es gibt aber auch Daten, die man im Netz unbewusst hinterlässt: Mit Apps auf dem Smartphone, die den User 'tracken' - also immer wissen, wo er ist, und was er macht. Mit so genannten 'Cookies' die das Surf - und Konsumverhalten im Internet auswerten. Mit persönlichen Suchverläufen bei Suchmaschinen. Auch dieser 'digitale Zwilling' kann vom Original abweichen, auch auf eine sehr unschöne Art, die nicht gesteuert werden kann.
Wir zeigen, wie das digitale Ich inzwischen das Leben beeinflusst, und was die Motive sind, sich digital zu zeigen. Welche Gefahren einerseits lauern, wenn man Daten allzu leichtfertig freigibt und andererseits, welche neuen Job-Chancen ein gut eingesetztes 'digitales Ich' bringen kann.

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