Claire - Sich erinnern an die schönen Dinge

Claire - Sich erinnern an die schönen Dinge

LiebesdramaFrankreich  

Nach einem Blitzschlag im Wald leidet die 32-jährige Claire Poussin an fortschreitendem Gedächtnisschwund. Ihre Schwester Nathalie bringt sie in eine Spezialklinik, in der bereits ihre Mutter behandelt wurde, die in jungem Alter an Alzheimer verstarb.

Hier trifft sie Philippe. Nach einem selbstverschuldeten Autounfall, bei dem er Frau und Sohn verloren hat, leidet er an posttraumatischem Gedächtnisverlust. Die beiden verlieben sich ineinander, und Claire ist so glücklich, dass sie ihn und Klinik nicht mehr verlassen möchte. Der Leiter der Anstalt, Professor Christian Licht, weiß von der Liebe und erweist sich als guter Ratgeber. Als er feststellt, dass Claires Zustand sich nicht bessert, wird ihm klar, dass sie trotz ihres jungen Alters - wie einst ihre Mutter - an Alzheimer leidet. Anstatt ihr weiterhin sinnlos Medikamente zu verabreichen, sieht er in der Liebe zu Philippe den einzig richtigen Weg, ihr zu helfen. Er ermutigt Claire, mit Philippe zusammen in eine Wohnung zu ziehen, die er ihnen zur Verfügung stellt. Trotz anfänglicher Ängste Claires verlässt das Paar schließlich die Klinik, um gemeinsam ein neues Leben zu beginnen.

Philippe geht es immer besser. Die Liebe gibt ihm neue Kraft, so dass er wieder zu arbeiten beginnt und nach und nach die Erinnerung an seine Vergangenheit wiedergewinnt. Das gemeinsame Leben bietet Claire zwar Schutz und Halt, sie versinkt durch die Krankheit jedoch immer tiefer im Sumpf des Vergessens. Der Alltag überfordert sie und Philippe lebt immer mit der Angst, dass Claire eines Tages den Weg nicht mehr nach Hause findet.

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