Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia

Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia

El Jefe (Emilio Fernández), ein bigotter mexikanischer Großgrundbesitzer, zwingt seine Tochter, den Namen des Mannes preiszugeben, von dem sie ein Kind erwartet. Seine Rachsucht ist barbarisch: Wer ihm den Kopf von Alfredo Garcia bringt, soll dafür eine Million Dollar erhalten. Von den Killern Sappensly (Robert Webber) und Quill (Gig Young) erfährt der heruntergekommene Vietnamveteran Bennie (Warren Oates), dass es ihnen 10.000 Dollar wert ist, wenn er ihnen hilft, den verschwundenen Mexikaner tot oder lebendig zu fassen. Bennie schlägt sich als Klavierspieler in schäbigen Kneipen durch und träumt von einer gesicherten Existenz. Er hat ein Verhältnis mit der mexikanischen Sängerin Elita (Isela Vega), die weiß, dass der gesuchte Garcia auf einem Bergpass tödlich verunglückt ist. Bennie drängt sie daraufhin, mit ihm zu dem Friedhof zu fahren, auf dem der Tote begraben liegt; da es nur um Garcias Kopf geht, will er sich die versprochene Belohnung nicht entgehen lassen. Es wird eine mörderische Fahrt. Der amerikanische Regisseur Sam Peckinpah (1925 - 1984) hat in Filmen wie 'Getaway' oder 'The Wild Bunch' immer wieder die Gewalt anprangern wollen und sie entsprechend exzessiv dargestellt; so auch in diesem Film, dem ersten und einzigen, bei dem er absolute Kontrolle über den 'final cut' hatte. Der 'filmdienst' nannte 'Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia' eine 'realistische, aber unzweifelhaft kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen der Gewalt'.

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