Boxenstopp eines Kreuzfahrtriesen - Wettlauf gegen die Uhr

Boxenstopp eines Kreuzfahrtriesen - Wettlauf gegen die Uhr

Kommt ein Kreuzfahrtschiff von großer Fahrt zurück, gibt es für die Crew kaum Zeit zum Ausruhen. Nur zwölf Stunden sind für den Aufenthalt in Hamburg geplant für die Besatzung des Ozeanriesen 'Mein Schiff' bedeutet die Stippvisite mit Passagierwechsel eine enorme logistische Herausforderung. Auf dem Schiff muss Ordnung geschaffen und die Vorratskammern wieder aufgefüllt werden. Nachdem die Gäste verabschiedet sind, bleibt wenig Zeit, um das ganze Schiff einmal von Grund auf zu reinigen und neu zu bestücken, bis die neuen Passgiere an Bord kommen. Wenn Kapitän Remko Fehr zusammen mit dem Hafenlotsen auf der Brücke des Kreuzfahrtriesen das Anlegemanöver einleitet, bereitet die Crew unter Deck bereits das Ausladen von rund 4.000 Gepäckstücken vor. Bis neun Uhr müssen die rund 1.900 Passagiere ihre Kabinen geräumt und das Schiff verlassen haben. Danach rollt das Aufräumkommando an: 962 Kabinen und 430 Balkone bringt die leitende Hausdame mit ihrem Team bis zur Einschiffung der neuen Gäste auf Hochglanz. Aber auch in den Ladedecks herrscht Hochbetrieb, neuer Proviant muss an Bord: Walderdbeeren und Toilettenartikel, Hummer und Ersatzgeschirr, Tiefkühl-Erbsen und Sicherheitsschuhe auf See darf später nichts fehlen. Dafür geht der Küchenchef selbst an Land, um auf dem Großmarkt Lebensmittel zu ordern. Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht, denn schon in wenigen Stunden legt das Schiff wieder ab. Für die Crew ist es ein Wettlauf gegen die Uhr, denn bereits am Nachmittag beginnt am Terminal der Security-Check der neuen Gäste, die von all dem Trubel möglichst nichts mitbekommen sollen.

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