Billy Wilder: Zeugin der Anklage

Billy Wilder: Zeugin der Anklage

Es gibt drei wichtige Regeln beim Filmemachen:

Du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen, und du sollst nicht langweilen!"

Seinen Ausspruch hat der bedeutende Regisseur, Billy Wilder, stets ernst genommen und so ein ebenso zeitloses wie bedeutendes und umfangreiches Werk geschaffen. Mehr als sechzig Filme umfasst das Werk von Billy Wilder, das in über fünfzig Jahren entstand. Ebenso zahlreich seine Ehrungen: Er wurde als Autor, Produzent und Regisseur 21 Mal für einen Oscar nominiert und sechs Mal ausgezeichnet.

Kult-Regisseur, Harald Sicheritz, präsentiert eine Auswahl jenes Mannes, der durch sein Schaffen zum unverrückbaren Fels in der Filmlandschaft geworden ist. Gerichtsfilmklassiker von Billy Wilder mit Marlene Dietrich, nach einem Theaterstück von Agatha Christie: Der junge Leonard Vole ist des Mordes angeklagt und lässt sich vor Gericht von dem gerissenen und selbstsicheren Anwalt Sir Wilfrid Robarts verteidigen. Da meldet sich seine Frau Christine als Zeugin der Anklage und lenkt mit einer perfekt durchdachten und inszenierten Aussage den Verdacht auf sich. Leonard wird freigesprochen, kann aber seine Freiheit nicht lange genießen, da ihn Christine noch im Gerichtssaal ersticht. Der überraschte Anwalt Robarts übernimmt auch ihre Verteidigung.

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