Beikirchers Entdeckungen - Rivalen am Rhein

Beikirchers Entdeckungen - Rivalen am Rhein

Konrad Beikircher ist von Natur aus neugierig. Ganz besonders interessiert ihn die Geschichte des Rheinlandes. Auf der Suche nach Wahrheiten begibt er sich in 'Beikirchers Entdeckungen' an schauerliche Plätze verborgener Geheimnisse in unserem Land. Natürlich macht er das auf seine ganz eigene Art, quasi streng wissenschaftlich mit einem Augenzwinkern. Es geht um den ständigen Streit zwischen den Städten Köln und Düsseldorf. Was bewegt die Rivalen am Rhein eigentlich so, dass sie dauernd im Clinch miteinander liegen? Konrad Beikircher macht sich auf den Weg, um die Ursachen dieses Zwistes zu ergründen. Er besucht zunächst die Brauhäuser, denn das Bier ist unterschiedlich und vielleicht glaubt ja ein jeder der Rivalen das bessere zu haben. Die wortgewandten Köbesse lehren ihn, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. 'Kein Wunder, dass Heine Düsseldorf den Rücken gekehrt hat!', bemerkt Beikircher trotzig. Auf der weiteren Suche nach den Ursachen ist es der Dom in Köln mit seinem Erzbischof, der anschaulich klar macht, dass so etwas Gewaltiges den Düsseldorfern fehlt und sie deshalb ihre 'Kö' und das Schloss in Benrath so herausputzen. Der Weg führt Beikircher schließlich nach Schloss Burg, dem ehemaligen Sitz der Grafen von Berg. Die großartige Anlage im Bergischen imponiert ihm sofort. Hier hofft er des Rätsels Lösung zu finden. Denn viele Jahrhunderte waren die Grafen nicht nur die Herren der Bauern an der Düssel sondern auch mächtige Gegenspieler der Erzbischöfe von Köln. Den ewigen Streit der Kölner Kaufleute und Bürger mit der hohen Geistlichkeit nutzten die Bergischen geschickt. Nach einer ritterlichen Begegnung in der Burg erfährt Konrad Beikircher, dass die Schlacht von Worringen 1288 der Dreh- und Angelpunkt für den Clinch der Städte ist. Und obwohl sie einst gemeinsam gegen den Erzbischof kämpften und auch siegten liegt doch hier die Ursache für den Streit...

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