Bärengeschwister: Drollige Racker

Bärengeschwister: Drollige Racker

HR Live-TV HR 23.09., 09:45 - 10:15 Uhr
Kunst und KulturDeutschland 201330 Minuten 

Im März 2013 stand ein befreundeter Förster vor der Türe von Vaclav Chaloupek. Kollegen hatten zwei Bären an der Grenze zur Slowakei in den Karpaten gefunden. Die kleinen Bärchen einfach dort zu lassen, kam nicht in Frage. Also wurde Vaclav Chaloupek, der Tierfotograf und Experte in Sachen Aufzucht von Tierkindern, über Nacht Vater von Bärengeschwistern, einem Weibchen und einem Männchen. Der Film zeigt, wie die Bären den Böhmerwald erobern. Vaclav Chaloupek zeigt ihnen alles, was ein echter Bär in der Natur zum Überleben braucht. Die Bärengeschwister haben Begegnung mit den Tieren des Waldes vom Dachs bis zum Uhu. Dabei zeigt sich, dass eine kleine Wildsau große Bären zur Flucht zwingt, dass Ameisen eine Delikatesse für Bären sind und dass auch ein Bär lernen muss, wie man jagt, vor allem aber, wie man satt wird. Noch werden die Bärenkinder von Vaclav Chaloupek mit der Flasche gefüttert. Auch die Bärenmutter würde sie noch stillen, doch Naschen ist nicht verboten, ist sogar überlebenswichtig. Die Bären unternehmen mit Vaclav Chaloupek Ausflüge, weit weg vom Menschen, in die wilde Natur. Sie führen in die verwunschenen Ecken des Böhmerwalds. Es werden aber auch die Probleme deutlich, die Bären in der Kulturlandschaft haben. Bei einem Zeltausflug in die Berge erfährt das Filmteam hautnah, dass die Bärengeschwister durchaus noch Kinder sind und sich, wenn es dunkel wird, nach der Wärme der Ersatzmutter sehnen. Entstanden sind einzigartige, intime Aufnahmen von heranwachsenden Braunbären unter der Obhut eines Menschen.

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