Baiji - Der letzte weiße Delfin

Baiji - Der letzte weiße Delfin

Der Baiji, der weiße Flussdelfin Chinas, gilt als das seltenste Säugetier der Welt. Hundert Tiere, so schätzte man vor wenigen Jahren, leben noch im Jangtse. August Pfluger ist der letzte Europäer, der ihn lebend gesehen hat. Und diese Begegnung hat ihn nie mehr losgelassen. Der Schweizer opferte große Teile seines Privatvermögens, gründete eine Stiftung, trommelte Sponsoren zusammen und gewann die renommiertesten Wissenschaftler der Welt für seinen Plan: Auf einer fast zwei Monate dauernden Expedition sollten die letzten Baijis gefunden, eingefangen und in einem eigens vorbereiteten Naturschutzgebiet gezüchtet werden, um ihr Überleben zu sichern. Im Dezember 2006 ist der Traum ausgeträumt. Die Expedition bleibt erfolglos. Es ist die erste Tierart, die ausstirbt, obwohl sie weder gejagt, gegessen noch dem Menschen gefährlich wird. Der Baiji stirbt aus, weil der Mensch seinen Lebensraum radikal verändert hat. Ausgehend von der Suche nach dem Baiji, macht der Film eine Reise zu den Delfinarten dieser Erde. Denn Delfine sind überall auf der Welt stark bedroht. In einzigartigen Bildern werden die Verhaltensweisen und die Fähigkeiten dieser wunderschönen Geschöpfe gezeigt und verglichen. Am Ende bleibt nur noch eine Hoffnung: Kann wenigstens die zweite Säugetierart gerettet werden, die nur hier im Fluss lebt, der Jangtse-Schweinswal? August Pfluger und sein Team beschließen, den Kampf aufzunehmen. Der Baiji ist das wahrscheinlich seltenste Säugetier der Welt. Qi Qi hieß der einzige weiße Flussdelfin (Baiji), der länger in Gefangenschaft gehalten werden konnte. 22 Jahre lebte er im Hydrobiologischen Institut in Wuhan an den Ufern des Yangtseflusses. Alle Versuche weitere Tiere zu fangen und zu züchten scheiterten bisher. 2002 starb Qi Qi.

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