Ausgerechnet Landau an der Isar

Ausgerechnet Landau an der Isar

Eine niederbayerische Stadt von einem leerstehenden Bahnhofsgebäude aus erkunden? In Landau ist das eine spannende Entdeckungsreise. Wenn man sich auf die Spuren von Menschen begibt, die vor langer Zeit hier ihr Glück suchten. So wie Carmelo Caputo, der 1971 eine Woche Urlaub machen wollte. Er blieb und eröffnete eine Pizzeria, in der hoch über der Isar thronenden Altstadt mit ihrem zauberhaften Marktplatz. Andere kamen später dazu: die Gattopardos aus Italien, die Güslens aus der Türkei, die Chens aus China, die Hess-Webers aus Kasachstan. "Als ich hier angekommen bin, musste ich mich zwingen nicht zu weinen.", erinnert sich Peng Chen. Für Ihre 18-jährige Tochter Sheila dagegen ist Landau eine ganz selbstverständliche Heimat: "Ich bin hier geboren, ich kenne gar kein anderes Leben mehr als das in Deutschland." Nach der Schule hilft sie im Xin Xin, dem Restaurant ihrer Eltern mit. Inzwischen kann man in der 12.000 Einwohner zählenden Stadt eine kulinarische Weltreise unternehmen. Und neben ihren Kochkünsten haben die Zugezogenen viele kreative Ideen entwickelt, wie man Landau, ihre Stadt, noch lebendiger gestalten könnte.

Ein spannendes Porträt von Menschen, die in Landau eine neue Zukunft gefunden haben.

Bewertung

0,0   0 Stimmen