außendienst XXL Des Mannes bestes Stück

außendienst XXL Des Mannes bestes Stück

Im Durchschnitt ist er, je nach Zustand, zwischen acht und 15 Zentimeter groß. Rund 3,5 Milliarden Menschen haben einen, und er ist es, der den Mann scheinbar zum Mann macht: der Penis. Der Penis ist weltweit ein Objekt der Anbetung, Komik, Freude, Bewunderung, des Stolzes, Ekels und der Frustration. Vor allem Männer machen seit Jahrtausenden reichlich Aufhebens um das Ding an sich. Steinzeitliche Papuas steckten ihn in einen aus Kürbis gefertigten Köcher, Aborigines frisierten ihn durch Aufschlitzen, Römer und Ägypter verehrten ihn kultisch. Seine Darstellungen im antiken Griechenland oder der hinduistischen Kunst sind zahlreich und vielfältig. Und Raketenbauer und Architekten ließen sich von ihm inspirieren - zumindest, wenn man Freud Glauben schenkt. Und heute? Fest steht: Der Penis ist noch immer kein Organ unter vielen anderen. Er ist das sichtbarste Zeichen männlicher Identität, das Symbol für Fruchtbarkeit und Stärke, in der Architektur für Macht und Finanzkraft. Aber steht er auch immer noch für Herrschaftswillen oder doch nur für die Problemzone des modernen Manns? Während weibliche Nacktheit allgegenwärtig ist, sorgt ein nackter Penis immer für Aufregung. Er hat in jeder Sprache Hunderte von Namen, aber überall wird verschämt gekichert oder zotig gelacht, wenn diese fallen. Das männliche Geschlecht scheint eines der letzten gesellschaftlichen Tabus. Der Umgang mit dem Penis sagt viel über die Vorstellung von Männlichkeit, über Versagensängste, über die Erwartungen der Gesellschaft an ihre Männer. Grund genug zu fragen: Wie geht die Welt mit dem besten Stück des Mannes um? Welche Unterschiede gibt es beim kleinen Unterschied? Und was macht den Mann zum Mann? "außendienst"-Reporter Andreas Stamm begibt sich auf eine Spurensuche rund um den Globus, im Gepäck die Fragestellung: Was sagt uns das Verhältnis zu des Mannes bestem Stück über die Kulturen der Welt? Er lässt sich in Los Angeles in die Kunst des Jiu Jiu Shen Gong einweisen, einer Art Gewichtheben mit dem Gemächt und dem asiatischen Geheimrezept gegen sexuelle Unlust und Haarausfall. Und er ist bei einer Penisverlängerung in Deutschland dabei, dem Land der Verlängerungsweltmeister. Andreas Stamm kocht in Peking und lernt, warum Potenz dort durch den Magen geht und nimmt in Bhutan an Ritualen wie der "Penis-Einweihung" von Neubauten teil. Er probiert alte Traditionen und neue Modetrends in Kroatien und findet in Israel heraus, wie man das Handwerk des Beschneiders erlernt. Der "außendienst XXL" - eine Reise entlang der Gürtellinie auf der Suche nach Manneskraft, Mythen und Männlichkeit.

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