2 für alle Fälle

2 für alle Fälle

Es gibt nicht viel, womit man den Husumer Ex-Kommissar Piet Becker hinterm Deich hervorlocken kann. Aber wenn seiner Musik-Combo ein paar Auftritte winken, tritt das Nordlicht sogar eine Reise in den tiefsten Harz an: Sein Halbbruder und Band-Bassist Hannes hat dem Leadsänger Piet, der Gitarristin Paula und dem Drummer Rüdiger ein dreitägiges Engagement in einem kleinen, feinen Kurort vermittelt. Allerdings stellt sich schon kurz nach der Ankunft heraus, dass die Musik in Wahrheit ganz woanders spielt: Ein 'Berufskollege' des notorischen Heiratsschwindlers Hannes wurde tot aufgefunden. Noch sind die Umstände ungeklärt, aber da der Verblichene sich - genau wie Hannes - die lebenslustige Millionärin Anette Bistrop als spendables Opfer ausgesucht hatte, könnte dieser bei Todesursache Mord unter Verdacht geraten. Davon abgesehen, wird Anette seit geraumer Zeit von einem Unbekannten bedroht. Sowohl Hannes als auch ihr aalglatter Privatsekretär versuchen Anette zu überzeugen, sich einen Bodyguard zu nehmen - zu spät: Tags darauf findet man ihre Leiche. Diesmal handelt es sich eindeutig um Mord - und als Hauptverdächtiger kommt nur einer in Frage: ihr windiger Liebhaber mit dem langen Vorstrafenregister. Piet weiß natürlich, dass sein Halbbruder zwar ein ausgekochtes Schlitzohr, aber noch lange kein Mörder ist. Während die örtliche Polizei eifrig Indizien gegen Hannes sammelt, nimmt Piet auf eigene Faust Ermittlungen auf, tatkräftig unterstützt von Paula und Rüdiger. Und mit List, Kombinationsgabe und trockenem Humor gelingt es dem rockigen Trio, die wahren Täter zu überführen. Nach dem großen Erfolg von '2 für alle Fälle - Ein Song für den Mörder' werden mit 'Manche mögen Mord' die Abenteuer um den Ex-Kommissar Piet Becker, dessen leichtlebigen Halbbruder und ihre beiden Band-Kollegen fortgesetzt. Einmal mehr gelingt es ihnen mit Humor und Musik, einen kniffligen Mordfall zu lösen und Hannes vor einem 'Urlaub' hinter schwedischen Gardinen zu bewahren. Die Hauptrollen spielen erneut Jan Fedder, Axel Milberg und Nina Petri.

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