18 Stunden bis zur Ewigkeit

18 Stunden bis zur Ewigkeit

ThrillerGB  

Auf der 'Britannic' herrscht Hochstimmung, als das Luxusschiff von Southampton aus in See sticht. Mit der Besatzung befinden sich rund 1.200 Menschen an Bord; die Passagiere freuen sich auf eine reizvolle Kreuzfahrt. Nachdem die 'Britannic' den Kanal verlassen hat, bekommt Reeder Porter (Ian Holm) einen bestürzenden Anruf: Ein unbekannter Mann, der sich Juggernaut nennt, teilt ihm mit, an Bord des Schiffes seien sieben hochexplosive Sprengkörper mit Zeitzünder versteckt, die in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages explodieren würden, wenn die Reederei nicht 500.000 britische Pfund zahlt. Wie ernst seine Drohung gemeint ist, demonstriert der Unbekannte sehr drastisch. Porter ist bereit, die halbe Million zu zahlen, aber die britische Regierung will eine solche Erpressung nicht hinnehmen. So erfährt Kapitän Brunel (Omar Sharif), dass ein Team von Spezialisten unterwegs zur 'Britannic' ist. Die Männer um Commander Fallon (Richard Harris) und Charlie Braddock (David Hemmings) sollen mit Fallschirmen beim Schiff abspringen und an Bord kommen, um die Zeitbomben aufzuspüren und zu entschärfen. Der riskante Absprung bei starkem Seegang kostet ein Menschenleben. An Bord machen sich die Männer sofort an die Arbeit, denn ein Teil der 18-Stunden-Frist, die der Erpresser gesetzt hat, ist schon abgelaufen. Bald bemerken Fallon und Braddock, wie brisant die versteckten Sprengkörper sind. Der am 19. Januar 1932 im amerikanischen Philadelphia geborene Regisseur Richard Lester war Musiker und Komponist, bevor es ihn Mitte der 50er Jahre zum Fernsehen zog. Nach Reisen durch Europa und Nordafrika wurde England zu seiner Wahlheimat, wo er alsbald Kritiker und Publikum mit 'schrägen', hemmungslos heterogene Stilelemente vermischenden Komödien begeisterte, die perfekt den antiautoritären Zeitgeist der 60er Jahre verkörperten. Mit seinen Beatles-Filmen 'A Hard Day's Night' und 'Hi-Hi-Hilfe!' und mit 'Der gewisse Kniff', für den er 1965 die Goldene Palme in Cannes gewann, etablierte sich Lester endgültig als Chronist der Swinging Sixties.

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