Hertha-Manager Michael Preetz: "Habe mir das Pokalfinale nicht mehr angetan"

04.02.2019 - 09:49 Uhr

Die Hertha trifft im Achtelfinale auf den FC Bayern, hätte gegen den Favoriten aber lieber etwas später gespielt. Der Traum vom Finale bleibt aber.

Hertha-Manager Michael Preetz hat vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern (Mittwoch, 20.45 Uhr im LIVE-TICKER) verraten, dass er sich das Pokalfinale in den vergangenen Jahren gar nicht mehr angesehen hat. Er freue sich seit Jahren auf ein mögliches Finale im eigenen Stadion, verlor aber ein wenig die Geduld.

"Zuletzt, in den vergangenen beiden Jahren, habe ich mir das Pokalfinale nicht mehr angetan. Es ist ein großartiges Event. Noch großartiger wäre aber, wenn wir mal dabei wären", sagte Preetz im kicker-Interview. Auf die Bayern wäre er "am liebsten im Finale" getroffen.

"Seit 1985 findet das Pokalfinale in Berlin - in unserer Stadt, in unserem Stadion - statt. Es ist ein ganz großer Traum von uns allen, auch wenn sich das Gesicht einer Mannschaft im Laufe der Zeit verändert. Jeder neue Spieler bringt diesen Traum mit nach Berlin oder spürt ihn spätestens hier. Die Sehnsucht nach dem Finale ist groß", erklärte Preetz.

Hertha BSC FC Bayern

Michael Preetz: "Haben eine bessere Mannschaft"

Gegen den FC Bayern ist Hertha am Mittwoch klarer Außenseiter, hofft allerdings mit heimischen Fans eine gewisse Dynamik entfachen zu können: "Wir nehmen es, wie es kommt - und freuen uns über ein Heimspiel. So viele davon hatten wir im Pokal zuletzt ja nicht."

Im vergangenen Jahr scheiterte die Dardai-Mannschaft in der 2. Runde am 1. FC Köln, im Jahr zuvor im Achtelfinale an Borussia Dortmund - im Elfmeterschießen. Die allgemeine Entwicklung macht Preetz aber Hoffnung: "Wir haben inzwischen eine bessere Mannschaft, und mit einer besseren Mannschaft kannst du auch andere Ziele erreichen."

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