Thomas Häßler mit deutlicher Kritik an "bescheuerter" Nations League

20.11.2018 - 09:02 Uhr

Das DFB-Team ist abgestiegen, die Nations League fürs Erste vorbei. Ex-Nationalspieler Häßler findet das gut, er kann mit dem neuen Format nur wenig anfangen.

Thomas Häßler hat deutliche Kritik an der Nations League geübt. Der Abstieg des DFB-Teams sei allerdings unbedeutend. "Ich finde die Nations League bescheuert! Die Profis haben eh so viele Spiele und dann entwickelt man noch so einen Mist", sagte er der Bild.

Die 2018 erstmals ausgetragene Nations League hat dem DFB-Team den ersten Abstieg der Geschichte beschert. Häßler ist das "total egal", wie er anmerkt. Die Profis würden aufgrund der zusätzlichen Belastung inzwischen fast 70 Spiele pro Saison absolvieren: "Wie soll man dann bei einem Turnier nach der Saison top-fit sein?", fragte Hässler.

Thomas Häßler begrüßt Umbruch im DFB-Team

Der neue UEFA-Wettbewerb ist nicht die einzige Neuerung, die dem ehemaligen Nationalspieler missfällt. Auch zur WM 2022 in Katar hat er eine klare Meinung: "Ich bin schon überrascht, dass das Turnier in Katar ist. Da nimmst du ein Würstchen, hältst es zwei Minuten aus der Tür raus und schon hast du ein gegrilltes Würstchen", so der Deutsche.

Häßler begrüßt derweil den Umbruch nach der WM 2018. Joachim Löw mache "nichts verkehrt", wenn er auf junge Spieler setze: "Die Jugend ist die Zukunft. Wenn du mit den richtigen, älteren Spielern die richtige Gruppe findest – dann haben wir die nächsten Jahre wieder eine richtig geile Nationalmannschaft."

Von dieser Nationalmannschaft ist das DFB-Team allerdings aktuell weit entfernt. Häßler würde sich auch deshalb wünschen, dass der Bundestrainer Spieler aus "Leipzig und anderen Vereinen" nominiere. Konkret schlug er Arne Maier (Hertha BSC) und Maximilian Eggestein (Werder Bremen) vor.

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