Deutschlands Timo Werner: "... und am Ende ist es wieder schiefgegangen"

19.11.2018 - 23:17 Uhr

Es sieht nach einem versöhnlichen Jahresabschluss für Deutschland aus, doch dann kommt Holland zurück und sorgt für eine weitere DFB-Enttäuschung.

Im letzten Länderspiel des Jahres hat sich Deutschland in der Nations League von den Niederlanden 2:2 (2:0) getrennt. Das Unentschieden war dabei eine Enttäuschung, denn in den letzten Minuten verspielte das Team von Trainer Joachim Löw noch einen 2:0-Vorsprung. Entsprechend unzufrieden zeigten sich die DFB-Kicker und auch der Trainer.

Hier kommen die Stimmen (Quelle: ARD):

Toni Kroos (Mittelfeldspieler Deutschland): "Natürlich bleibt das hängen, was am Ende passiert ist. Das war dem Spiel nicht angemessen, aber das haben wir in diesem Jahr schon ein paar Mal erzählt. Es ist bitter, weil wir nie so richtig den Deckel draufgemacht haben. Wir hatten Möglichkeiten zum 3:0: Wenn wir das machen, ist das Spiel vorbei. Ich glaube schon, dass jeder auf dem Platz das Gefühl hatte, dass es vorher gut war. Wir haben die Sachen gut umgesetzt haben, aber jetzt bleibt das hängen, was am Ende passiert ist. Als Mannschaft hätte uns heute ein Erfolgserlebnis gut getan."

Timo Werner (Stürmer Deutschland): "Es ist schade. Wir hatten bis zum 1:2 alles im Griff und Chancen, um das Spiel noch deutlicher zu gestalten. Dann bekommen wir ein dummes 1:2 - und dass wir dann auch noch das 2:2 bekommen, ist bitter. Wenn man so spielt wie wir heute, darf man ein 2:0 fünf Minuten vor dem Ende nicht mehr hergeben. Das Spiel hat gezeigt, was 2018 passiert ist. Wir haben gesehen, dass es ging - und am Ende ist es wieder schiefgegangen."

Joachim Löw (Bundestrainer Deutschland): "Ich bin ein bisschen enttäuscht über das Ergebnis. Wenn ich die ganze Spielzeit sehe, habe ich mehr Positives als Negatives gesehen. Am Ende sind wir bestraft worden, das ist natürlich bitter. Das zieht sich ein bisschen durch das Jahr. Wenn das 2:1 fällt, ist klar, dass Holland alles nach vorne wirft. Sie haben dann Aufwind bekommen. Das ist der Preis, den man manchmal bezahlen muss, weil wir eine junge Mannschaft haben. Wir müssen lernen, ein 2:0 nach Hause zu bringen. Das sind Erfahrungswerte, die noch gesammelt werden müssen."

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