Felix Magath zweifelt am HSV: Keine entscheidenden Veränderungen

25.03.2019 - 10:41 Uhr

Der HSV arbeitet am Wiederaufstieg und will sich langfristig wieder in der Bundesliga etablieren. Ex-Coach Felix Magath hat daran aber seine Zweifel.

Felix Magath hat Zweifel an der langfristigen Stabilisierung des Hamburger SV. Der ehemalige Trainer und Manager des HSV sieht den Klub aktuell lediglich in der zweiten Liga aufgrund finanzieller Vorteile im Kampf um den Aufstieg.

"Ich blicke nach wie vor skeptisch auf den HSV, weil ich in den letzten fünf, sechs, sieben Jahren nicht erkennen konnte, dass man tatsächlich was Entscheidendes verändert hätte", sagte Magath gegenüber der dpa. Der aktuell vereinslose Trainer geht zwar vom Aufstieg aus, rechnet anschließend aber nicht mit großem Erfolg.

Magath zufolge habe kein grundlegendes Umdenken in der Hansestadt stattgefunden: "Man hat sich von Jahr zu Jahr gehangelt und sich immer daran erfreut, wenn man am Ende der Saison ein Spiel gewonnen hat. Und im Moment sehe ich auch keinen Unterschied zu den Jahren vorher."

Felix Magath: HSV nur aus finanziellen Gründen vor Aufstieg

Im Aufstiegsrennen der zweiten Liga würde der HSV nur aufgrund seines finanziellen Vorsprung stehen, erklärte Magath. Aktuell belegen die Hamburger nach 27 Spieltagen Rang zwei hinter dem 1.FC Köln und halten drei Punkte Abstand auf Verfolger Union Berlin sowie sieben Zähler Abstand auf den FC St. Pauli. 

Zuletzt hatte Investor Klaus-Michael Kühne den direkten Aufstieg des HSV angezweifelt. Der Verein hat die Lizenz für die Bundesliga bereits beantragt, ist sich in Person von Sportvorstand Ralf Becker aber der finanziellen Herausforderung bewusst. Das Budget soll weiter angepasst werden. 

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