Nach "Eierjubel" von Juventus-Superstar Cristiano Ronaldo: Atletico Madrid will offenbar Beschwerde bei UEFA einreichen

15.03.2019 - 15:59 Uhr

Der Portugiese hatte nach der Partie gegen Atletico die provokante Geste von Simeone imitiert. Nun drohen die Rojiblancos mit Konsequenzen.

Der spanische Top-Klub Atletico Madrid plant offenbar, eine offizielle Beschwerde bei der UEFA wegen des provokativen Jubels von Juventus-Superstar Cristiano Ronaldo im Anschluss an das Champions-League-Achtelfinale einzureichen. Das berichtet die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo.

Dem Bericht zu Folge soll der Portugiese die Anhänger der Rojiblancos nicht nur mit seinem "Eierjubel" provoziert, sondern die gegnerischen Fans auch als "Hurensöhne" bezeichnet haben. Dabei beruft sich Atletico angeblich auf TV-Aufnahmen.

Ronaldo hatte mit seiner provokanten Jubelpose Atletico-Coach Diego Simeone imitiert, der im Hinspiel eine ähnliche Geste zum Ausdruck brachte. Simeone wurde im Anschluss mit einer Geldstrafe bedacht.

Juventus befürchtet (noch) keine Strafe für Ronaldo

Wie Tuttosport berichtet, könnte eine etwaige Strafe für Ronaldo jedoch strenger ausfallen, da er den Jubel direkt vor der Fankurve der Rojiblancos gemacht hatte.

Juventus-Sportdirektor Pavel Nedved ließ derweil gegenüber Sky Sport Italia verlauten, dass er keine keine Strafe befürchte. "Es ist eine Geste, die auf dem Feld bleiben sollte. Die Emotionen, die auf dem Platz ausgedrückt werden, sollten dort bleiben", sagte Nedved und schob nach: "Lasst uns ohne Sperren weitermachen."

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