Beschimpfungen und Droh-Mails: Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann geißelt Internet-Mobbing

22.02.2019 - 19:43 Uhr

Julian Nagelsmann kritisiert das Geschehen im World Wide Web und verrät dabei auch, dass er selbst auch vom Internet-Mobbing betroffen gewesen ist.

Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten TSG Hoffenheim hat das Internet-Mobbing von anonymen Nutzern mit deutlichen Worten gegeißelt. "Leute, die mit ihrem Synonym 'Ätschibätschi453' im Internet Dinge schreiben, vergessen leider, dass da Menschen hinter den Empfängern stehen. Das geht einem nahe", sagte der 31-Jährige am Freitag.

Nagelsmann ist auch schon zum Opfer von sogenannten "Hatern" geworden. "Seit mein Wechsel zu RB Leipzig bekannt ist, werden nicht nur schöne Sachen geschrieben", äußerte der Coach: "Ich erfahre es zum Glück nur, wenn es mir einer sagt. Ich lese das nicht - das hat vor allem etwas mit Selbstschutz zu tun."

Eine extreme Erfahrung hat Nagelsmann erst zuletzt gemacht. "Beim Spiel bei Borussia Dortmund habe ich in der 71. Minute eine Droh-Mail von einem sogenannten TSG-Fan bekommen, der geschrieben hat, dass ich mich endlich verpissen soll. Da stand es noch 0:3", schilderte der Trainer: "Als es in der 90. Minute 3:3 stand, kam nichts mehr."

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