Niko Kovac vom FC Bayern München vor Duell mit Liverpool: "Werden eine gute Ausgangslage schaffen"

18.02.2019 - 08:34 Uhr

In der Bundesliga ist Dortmund Tabellenführer, in der Champions League warten die Reds auf den FC Bayern. Niko Kovac äußert sich zur Situation.

FC Bayern Münchens Trainer Niko Kovac will den DFB-Pokal nicht als Trostpreis bezeichnen. Der Trainer des deutschen Rekordmeisters sieht vielmehr eine Tendenz in der Gesellschaft, viele Dinge schlecht zu reden, obwohl sie durchaus ihren Wert haben.

"Das ist das Bösartige im Menschen, dass dieser Titel schlechtgeredet wird. So einfach ist es nicht, Pokalsieger zu werden", sagte Kovac im Interview mit dem kicker.

Der FCB-Trainer betonte die Bedeutung des dritten Wettbewerbs: "Das ist leider unsere Gesellschaft: Alles wird zunächst madig gemacht, es gibt nichts Positives."

Dass die Ansprüche des FC Bayern, insbesondere national, über den DFB-Pokal hinausgehen, ist für Kovac nur normal: "Natürlich will der Mensch so viel wie möglich, aber man muss einsichtig sein, wenn andere ebenfalls gut sind." Speziell in der Champions League brauche es "auch Glück", um erfolgreich zu sein, grundsätzlich wäre aber in allen Wettbewerben noch alles möglich, betonte Kovac.

Niko Kovac: "Anarchie auf dem Platz mag ich nicht"

Mit Blick auf das Duell mit dem FC Liverpool (Di., 21 Uhr im LIVE-TICKER) betonte Kovac die Wichtigkeit einer taktischen Balance: "Ich habe es gerne organisiert, nicht kunterbunt. Anarchie auf dem Platz mag ich nicht. Es muss eine Struktur zu sehen sein."

Die schnellen Konter der Reds sind dabei eine Gefahr: "Die Viererkette und das defensive Mittelfeld müssen so formiert sein, dass wir - selbst wenn wir angreifen - eine ordentliche Restverteidigung behalten."

Alle Mittel der Engländer könne der FC Bayern derweil "nicht eliminieren", wohl aber sein Bestes tun: "Es wird ein schwieriger Gang, doch ich bin überzeugt: Wir werden uns eine gute Ausgangslage schaffen."

Dass dafür mancher Star, unter anderem traf es zuletzt Thomas Müller, Franck Ribery oder Jerome Boateng, auf die Bank muss, sei das Schicksal des FC Bayern: "Ich kann nur elf Plätze vergeben. Es ist zurzeit so, wie es ist." 

Weitere News

PSG-Coach Thomas Tuchel will im Sommer am defensiven Mittelfeld schrauben und hat dabei einen Mittelfeldspieler von Manchester United im Visier.

Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger - und soll bereits Milans Ricardo Rodriguez kontaktiert haben.

Alles rechnet mit einem Transfer von Jovic im Sommer, bislang hat die Eintracht aber noch kein Angebot erhalten. Bereit ist man bei der SGE dennoch.

Joachim Löw hat mit seinen Personalentscheidungen einen Stein ins Rollen gebracht. Nun äußerte sich auch Schalke-Trainer Huub Stevens zur Situation.

Nabil Bentaleb blieb Schalkes Spiel gegen RB Leipzig unentschuldigt fern. Jetzt lieferte er den Grund für sein Fehlen.

Im Tor der DFB-Elf tobt der wohl heißeste Konkurrenzkampf im Kader von Joachim Löw. Wir zeigen euch, wer anhand der Daten im direkten Duell die Nase vorn hat und wer Löws Favorit ist.

Sami Khedira fehlt Juventus Turin aufgrund seiner Herzprobleme bereits seit einem Monat. Nun darf er sich wieder voll belasten.

Gonzalo Castro durchlebte eine bunte Karriere. Der 31-jährige U21-Europameister ist mittlerweile ein Führungsspieler beim VfB Stuttgart und hat den Mut sich dem Opta-Quiz zu stellen.

zur News-Übersicht